_ Konzept _

Bernd Sidon, wurde in Wuppertal geboren und lebt seit 2006 in Hannover.

Nach der intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie fand er 1996 zur Kunst. Zunächst arbeitete er vorwiegend mit Recyclingmaterial, um das Interesse an nebensächlichen Dingen zu wecken.
Es entstanden Reliefs aus Glas, Gummi und Plastik.

Inspiriert von der Maltechnik der Aborigenes arbeitete er auch zunehmend mit Farbpunkten. Dann begann die Kombination von Recycling- und Naturmaterialien. Mit seiner persönlichen Entwicklung wurden die Werke immer klarer und farbiger. Die Arbeit mit Naturmaterialien nimmt nun den Hauptanteil ein.

Auf seinen Werken sind vielfach Kreise, Spiralen und Wellen als Urformen zu finden. Als Grundmaterialien dienen zum Beispiel Kiefernnadeln, Holzstückchen, Muscheln, Federn, Knochen, Grashalme, Dornen und Samen.

Das Sammeln der Materialien in der Natur, das Ordnen und Vorbereiten, Einfärben, Befestigen und Fixieren ist ein sehr zeitaufwendiger, jedoch erfüllender Prozess.

Was sonst im Jahreslauf liegen bleibt und vergeht, wird verwandelt durch neue und überraschende Farben, Anordnung und Aussage. Die Zerbrechlichkeit der Werke soll an die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Natur erinnern, welche eine grobe Behandlung nicht schadlos toleriert.

So entstehen Bilder, Reliefs und Objekte, mit starken Farben auf kleinen, mittleren und großen Formaten mit zum Teil magischer Wirkung.

Seit 2013 entstehen nun auch Objekte für den Garten. Diese wirken z.T. wesenartig/tierähnlich, aber es gibt auch klare Formen und Farben aus Holz, Metall, Plexiglas usw.